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Warum ein Krankentagegeld so wichtig ist

  • Autorenbild: Christoph Wieser
    Christoph Wieser
  • 5. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Drei Ärztinnen und Ärzte betrachten gemeinsam eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule auf einem Tisch, neben einem Tablet, Stethoskop und Notizen.

Du kennst es - schon wieder Kopfschmerzen, die Nase sitzt zu und der Arzt schreibt dich krank. Nach 3 Tagen geht es dir schon besser. Finanziell ändert sich für dich nichts, denn dein Arbeitgeber zahlt dein Gehalt trotz der Krankheit weiter. Aber was passiert, wenn ich mal länger ausfalle?


Grundsätzliches zum Krankengeld

Jeder hat es schonmal gehört - Lohnfortzahlung. Im Regelfall zahlt ein Arbeitgeber 6 Wochen lang den Lohn in voller Höhe trotz Krankschreibung. Wenn ich jetzt aber wegen einer Krankheit länger ausfalle, wie genau sieht es dann aus?


Das Geld kommt im Regelfall nach 6 Wochen von der Krankenkasse. Dabei gilt folgende gesetzliche Grundlage: Entweder gibt es 70% deiner Bruttoeinkünfte oder 90% deines Nettoeinkommens als Krankengeld - je nachdem welcher Wert niedriger ist. Eine Obergrenze von 128,63 EUR pro Tag bildet dabei die Obergrenze. Gutverdiener verzeichnen also deutlich höhere finanzielle Einbußen.


Eins ist klar - du musst auf jeden Fall auf Geld verzichten. In der Privaten Krankenversicherung sieht das nochmal anders aus. Ohne einen vereinbarten Tarifbaustein ist ein Krankengeld nie abgesichert, daher sollte ein solcher Baustein dringend mitversichert werden.


Die Lösung: Krankentagegeld?

Das Krankentagegeld, als Baustein in der privaten Krankenversicherung oder als Zusatzabsicherung zur gesetzlichen Krankenkasse füllt diesen finanziellen Nachteil wieder auf. Letztens habe ich gehört, dass diese Versicherung bestimmt sehr teuer sei. Das ist aber nicht der Fall.


  1. Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Wer pro Tag 250 EUR absichert, der hat selbstverständlich einen höheren Beitrag.

  2. Kommt es auf den Gesundheitszustand an.


Das Krankentagegeld leistet ab dem vereinbarten Zeitpunkt dann den vereinbarten Betrag maximal 18 Monate oder bis feststeht, dass eine Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit eingetreten ist. Dann übernimmt die Rentenversicherung in Deutschland.


Beispielhaft bildet ein Versicherer ein Krankentagegeld von 20 EUR pro Tag nach 6 Wochen Krankheit für monatlich für 9,20 EUR Beitrag pro Monat an. Damit ist ein Nettoeinkommen von 2.200 EUR abgesichert.


Gut zu Wissen!

Bestimmte Arbeitgeber zahlen den Lohn über die 6 Wochen hinaus. Teilweise gibt es System von bis zu 9 Monaten. In diesem Fall ist der Absicherungsbedarf natürlich ganz anders.


Diagnosezeiträume:

Wenn ich wegen ein und der selben Diagnose innerhalb eines halben Jahres wieder krank geschrieben werde, dann wird der Zeitraum der Erkrankung zusammen gerechnet und beeinflusst damit ggfs. auch die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Ist ein Zeitraum von mehr als 12 Monaten zwischen Beginn der ersten Krankschreibung und Anfang der zweiten Krankschreibung, entfällt die Zusammenrechnung.


Bist du in der Zwischenzeit nicht wieder krank, beträgt die Frist von Ende der ersten Krankschreibung und Anfang der zweiten Krankschreibung wegen der selben Diagnose nur 6 Monate.


Jetzt informieren!

Ist das Thema spannend für dich und du hast selbst vielleicht schon derartige Erfahrungen gemacht? Du möchtest deinen Lebensstandard auch bei Krankheit halten? Dann sprich mich gerne an. Ich kann dir einen Vergleich aufzeigen, welcher individuell für deine Absicherungsbedürfnisse zugeschnitten ist.


Mich würden auch deine Erfahrungen im Allgemeinen interessieren:

Hattest du den Fall, dass du Krankentagegeld bezogen hast und es dir geholfen hat?

Hattest du den Fall, dass du Einbußen wegen dem Krankengeld der gesetzlichen Krankenkassen hattest?


Ich freue mich auf den Austausch mit dir.







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