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Depot-Check 2026 - was ändert sich für meine Altersvorsorge?

  • Autorenbild: Christoph Wieser
    Christoph Wieser
  • 13. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit
Ein Handy mit TraderApp ist zu sehen. Daneben liegt Gold und Bitcoins.

In den letzten Jahren hat sich die Welt der Geldanlage radikal gewandelt. Apps wie Trade Republic oder Scalable Capital haben den Zugang zur Börse so einfach gemacht wie nie zuvor. Doch während die Bedienung immer komfortabler wird, ziehen im Hintergrund regulatorische und steuerliche Wolken auf.


Wer heute für das Alter vorsorgt, darf sich nicht allein auf die Benutzeroberfläche seines Smartphones verlassen. Als freier Makler beobachte ich aktuell Entwicklungen, die für Ihre Rendite und Ihre Planungssicherheit entscheidend sind.


Neobroker im Wandel: Das Ende der „Gratis-Ära“

Lange Zeit war der Handel mit Aktien und ETFs bei Neobrokern nahezu kostenlos. Doch das regulatorische Umfeld in der EU hat sich verschärft. Das Verbot von Rückvergütungen (Payment for Order Flow) ist nun Realität. Für Anleger bedeutet das: Die Transparenz steigt zwar, aber die impliziten Kosten in Form von Gebühren oder weiteren Spreads könnten zunehmen. Ein Depot allein ist kein Garant mehr für maximale Kosteneffizienz.


Die geplante Belastung: Sozialabgaben auf Zinsen?

Viel schwerwiegender ist jedoch die aktuelle politische Debatte über die Besteuerung von Kapitalerträgen. Es steht die Überlegung im Raum, künftig nicht mehr nur die Abgeltungsteuer zu erheben, sondern auf Zins- und Dividendenerträge zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig werden zu lassen.

Sollte diese Neuerung kommen, würde die effektive Belastung Ihrer Erträge sprunghaft ansteigen. Für Ihre Altersvorsorge bedeutet das: Die Netto-Rendite, die am Ende für Ihre Rente übrig bleibt, schrumpft erheblich. Es ist daher wichtiger denn je, Anlageklassen in Betracht zu ziehen, die steuerlich anders behandelt werden.


Die notwendige Ergänzung: Physische Sachwerte als Anker in der Altersvorsorge

Ein klug aufgestelltes Portfolio braucht heute mehr als nur digitale Buchwerte. Hier kommen Edelmetalle, Seltene Erden und Technologiemetalle ins Spiel. Sie sind keine Konkurrenz zum Depot, sondern die notwendige Versicherung und der Rendite-Turbo in einer physischen Welt.


  • Edelmetalle (Gold & Silber): Sie sind der klassische Schutz gegen Inflation und Währungsabwertung. Während Papiergeld an Kaufkraft verliert, behalten Gold und Silber ihren inneren Wert. Ein entscheidender Vorteil: Nach einer Haltedauer von einem Jahr sind Kursgewinne bei physischen Edelmetallen in Deutschland aktuell weiterhin steuerfrei.

  • Technologiemetalle & Seltene Erden: Metalle wie Gallium, Indium oder Neodym sind das Rückgrat der modernen Industrie. Ohne sie gibt es keine Mikrochips, keine Elektroautos und keine Energiewende. Da diese Rohstoffe physisch verbraucht werden und das Angebot begrenzt ist, bieten sie ein enormes Potenzial, das unabhängig von den klassischen Aktienmärkten funktioniert.


Fazit: Strategische Weitsicht statt App-Vertrauen

Die Welt der Geldanlage wird komplexer. Die Kombination aus einem liquiden Depot für den kurzfristigen Handel und einem soliden Fundament aus physischen Sachwerten für die langfristige Absicherung ist in meinen Augen die einzig richtige Antwort auf die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen.


Mein Rat an Sie: Prüfen Sie kritisch, wie „abgabensicher“ Ihre aktuelle Strategie ist. Als freier Makler helfe ich Ihnen dabei, die Brücke zwischen moderner Geldanlage und krisenfesten Sachwerten zu schlagen.


Möchten Sie wissen, wie Sie Technologiemetalle konkret in Ihr Portfolio integrieren können? Kontaktieren Sie mich gerne für ein persönliches Beratungsgespräch.

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